Im Zweifel für das Wohl des Kindes. So sehen wir es. Wenn sich bedroh­liche Gefähr­dungs­lagen für Kinder erge­ben, ist schnell zu handeln. 

Wo Not­situa­tionen Schutz­maß­nahmen erfor­derlich werden lassen, ist keine Zeit mehr zu verlieren. Offi­ziellen Statis­tiken (Destasis) zufolge, waren zuletzt in über 40 % der Inobhut­nahme-Fälle Kinder in einem besonders schutz­bedürf­tigen Alter von unter 14 Jahren betroffen. Neben einer Über­forderung von Eltern, die erfahrungs­gemäß die häufigste Ursache für Inobhu­tnahmen ist, spielen aller­dings auch Vernach­lässi­gungen sowie körper­liche, psychi­sche und seelische Miss­handlungen eine Rolle. Nicht immer gelingt des­halb eine schnelle Rück­führung.

Wir halten zum Schutze der Kinder stets eine bestimmte Anzahl an Inob­hut­nahme-Plätzen vor – oder bemü­hen uns doch darum, Jugend­ämtern im Fall der Fälle effektiv weiterzuhelfen.

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Martin Klafke

  • K151 Klärungsgruppe Herne

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