Jugendliche, die von schwer­wiegenden psychischen Erkrank­ungen oder Entwicklungs­störungen wie etwa Autismus betroffen sind, leiden häufig unter dem zusätzl­ichen Problem, keinen angemes­senen Raum zu finden für ihre Stabilisierung. 

Die zugehörigen Familien tun sich möglicher­weise schwer, passende Muster im Umgang zu finden und zeigen Symptome der Über­forderung. Häufig die Konsequenz: der junge Mensch wechselt zwischen Klinik und dem Zuhause hin und her. Es stellt sich ein „Drehtür-Effekt“ ein – und der kann wie ein negativer Verstärker der Erkrankung wirken.

Für Fragestellungen dieser Art haben wir ein eigen­ständiges intensiv­pädago­gisch-stationäres Angebot entwickelt. Es wendet sich an Jugend­liche, die diagnos­tisch zum Beispiel als depressiv, manisch-depressiv, phobisch oder schizo­phren gelten und wahn­hafte Gedanken oder ein selbst­verletzendes Verhalten aufweisen. Diesen Jugend­lichen versuchen wir, zu mehr Stabilität und Sicher­heit zu verhelfen.

Ergänzt sieht sich das Angebot durch eine aktivier­ende Eltern­arbeit auf der Grundlage unseres SIT-Konzepts.

Intensivwohngruppe CASA

Setting:Gemischte Wohngruppe
Standort:Herne
Plätze:7
Altersklasse:Ab 13
Betreuungsschlüssel:1: 1
Rechtliche Grundlage:§§ 27, 34, 35a, 36, 41 SGB VIII
Konzept & mehr

Portrait Marcel Schmidt

Ansprechperson

Marcel Schmidt

  • K116 ATLAS
  • K042 CASA
  • K009 Jungenwohngruppe
  • K056 KommPass´

02323 ∙ 9 94 94 48

0176 ∙ 10 98 68 10

mschmidt@ev-khh.de